Karl Schaper „Wie ich das Leben sah“
20. August - 19. September 2010
Malerei Grafik und Objekte
Ausstellungseröffnung am 19. August, um 20 Uhr

Karl Schaper wurde 1920 in Berel bei Salzgitter geboren und verstarb 2008 in Apelnstedt. Als Maler, Grafiker
und Konzeptkünstler gehörte er nach dem Zweiten Weltkrieg zu den bedeutenden Vertretern der
abstrakten Kunst in Deutschland, ohne sich gänzlich von der gegenständlichen Kunst zu entfernen. Unter
dem Titel „Wie ich das Leben sah“, zeigt die BBK Torhaus-Galerie vom 20.8. – 19.9.2010 eine Retrospektive
mit Aquarellen, Ölmalerei, Grafiken und Objekten dieses universellen Künstlers.
Das umfangreiche und vielfältige Werk von Karl Schaper, ist geprägt von einer gesellschaftskritischen und
politisch engagierten Kunst. Bekannt geworden ist er vor allem durch seine imaginären in Holz geschnitzten
Briefwechsel mit toten und lebenden Persönlichkeiten.
Seine künstlerische Vita beginnt schon während seiner Zeit auf dem Gymnasium. Doch wurde er unmittelbar
nach dem Abitur als Soldat eingezogen und zweimal verwundet. Diese lebensbedrohlichen Erfahrungen,
wirkten sich als Grunderfahrung prägend auf Schapers künstlerisches Werk aus. Nach dem
Kunststudium in Düsseldorf, Paris und Kassel ergriff er zur Existenzsicherung den Beruf des Lehrers. Diese
für ihn als Einengung empfundene Tätigkeit machte er wett, indem er beständig künstlerische tätig war.
Karl Schaper verliert wie er sagte, „keinen Tag ohne Kunst“. Im alten Schulhaus in Apelnstedt filterte er
Gedanken zu den Zeitläufen indem er als Maler, Zeichner und Grafiker wirkt, Objekte und Installationen
entstehen ließt und als Sammler und Wortemacher unermüdlich tätig war.
Die Ausstellung „Wie ich das Leben sah“ wird am 19.8.2010, um 20 Uhr, eröffnet. Es begrüßt Gerd
Druwe, der 1. Vorsitzende des BBK Braunschweig. Die Einführung hält Prof. Harald Hilpert. Gefördert
wird die Ausstellung von der Stadt Braunschweig und der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz.
Kuratiert wurde sie von Gerd Druwe und Christof Nanko. Zur Ausstellung erscheint ein kleiner Katalog
mit Fotos vom Gerd Druwe.
Öffnungszeiten der Ausstellung: Di. – Fr. 15-18 Uhr So. 11-17 Uhr der Eintritt ist frei


